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Aktionsplan MINT+ stärkt Talente für die Technologien von morgen

2 Min Lesezeit 29. Juli 2026

Titelbild: Mit dem Aktionsplan MINT+ stellten Bundesforschungsministerin Dorothee Bär und Bundesbildungsministerin Karin Prien außerdem MINT MADNESS vor. Die Kampagne soll Kinder und Jugendliche für MINT-Themen begeistern.

Mit dem neuen Aktionsplan MINT+ setzen das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) und das Bundesministerium für Bildung, Familie, Soziales, Jugend und Frauen (BMBFSFJ) ein wichtiges Signal für die Zukunft des Innovationsstandorts Deutschland. Vorgestellt wurde der Aktionsplan am 9. Juni von Bundesforschungsministerin Dorothee Bär und Bundesbildungsministerin Karin Prien beim Nationalen MINT-Gipfel in Berlin. So wird mit der Hightech Agenda Deutschland die Gewinnung neuer Fachkräfte und Talente unterstützt. 

MINT-Bildung entlang des gesamten Lebenswegs

Deutschland ist MINT-Weltmeister. Damit das so bleibt, werden schlaue Köpfe in den Be-reichen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik (MINT) gebraucht. Der Aktionsplan MINT+ zeigt, wie das BMFTR und das BMBFSFJ Nachwuchs in den MINT-Fächern fördern wollen.

Dafür setzt der Aktionsplan auf vier zentrale Handlungsfelder. MINT-Angebote sollen in allen Bildungsbereichen gestärkt werden – von der frühen Bildung in der Kita über Schule und Hochschule bis hin zur Weiterbildung im Erwachsenenalter. Gleichzeitig soll der Zugang zu MINT-Bildung chancengerechter gestaltet werden, unabhängig von Herkunft, Geschlecht oder Wohnort. Ein besonderes Augenmerk gilt dabei auch Zielgruppen, die bislang nur schwer für MINT-Angebote erreicht werden. Durch niedrigschwellige und passgenaue Formate sollen insbesondere bildungs- und MINT-ferne Menschen für diese Themen begeistert werden.

Fachkräfte und wissenschaftlichen Nachwuchs stärken

Der Aktionsplan unterstützt zudem die Aus- und Weiterbildung des wissenschaftlichen Nachwuchses für Wissenschaft und Industrie. Gezielte Maßnahmen sollen Karrierewege sichtbarer machen, Führungskompetenzen stärken und den Übergang von Ausbildung, Studium und Forschung in die berufliche Praxis erleichtern.

„Wir setzen mit dem Aktionsplan MINT+ auf die enge Verzahnung von schulischer und außerschulischer Bildung sowie dem Übergang von Schule zu Studium und Beruf. Und wir fördern den wissenschaftlichen Nachwuchs und die Fachkräfte, etwa durch Graduierten-Awards.“

Dorothee Bär, Bundesministerin für Forschung, Technologie und Raumfahrt

Talentförderung und technologische Souveränität

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der gezielten Förderung von Talenten und der Sicherung technologischer Souveränität. MINT-Talente sollen dafür gezielt unterstützt werden, um den Bedarf an qualifizierten Fachkräften in technologischen Schlüsselbereichen zu decken und Deutschlands Innovationsfähigkeit zu stärken. Darüber hinaus sollen neue Partnerschaften zwischen Bildungseinrichtungen, Wissenschaft, Unternehmen und gesellschaftlichen Organisationen und Akteuren entstehen, um die Qualität und Nachhaltigkeit der MINT-Bildung langfristig zu sichern.

Das Plus für Zukunftskompetenzen

Das „Plus“ im Namen des Aktionsplans steht für neue Ansätze. Künftig sollen MINT-Themen stärker mit Kreativität, gesellschaftlichen Fragestellungen und Zukunftskompetenzen wie Entrepreneurship verknüpft werden. 

Der Aktionsplan MINT+ zahlt unmittelbar auf Hebel 5 der Hightech Agenda Deutschland ein: die Gewinnung und Förderung von Talenten und Fachkräften. Mit seinem ganzheitlichen Ansatz leistet er einen wichtigen Beitrag zur Umsetzung der Hightech Agenda Deutschland und zur Sicherung der Fachkräftebasis für die Technologien von morgen.

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