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Die HTAD und Eureka – ein „perfect Match” für mehr Innovation durch grenzüberschreitenden Austausch

2 Min Lesezeit 28. April 2026

Damit neue Ideen Realität werden können, braucht es die richtigen Rahmenbedingungen. In der Hightech Agenda Deutschland (HTAD) hat die Bundesregierung neun Hebel definiert, die dafür sorgen, dass Investitionen in Schlüsseltechnologien und strategische Forschungsfelder ihre volle Schubkraft entfalten können. Die Arbeit des Bundesministeriums für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) im internationalen Innovationsnetzwerk Eureka stärkt den Hebel „Europäische und internationale Zusammenarbeit ausbauen“ – für mehr Innovation, Wettbewerbsfähigkeit und Souveränität im Schulterschluss mit europäischen und internationalen Partnern.

Das Eureka-Netzwerk bringt Ministerien und Förderagenturen aus 47 Ländern sowie die Europäische Kommission zusammen. Eureka bietet eine bewährte Plattform, um beispielsweise bi- oder multilaterale Förderaufrufe zu verschiedensten Themen zu entwickeln und durchzuführen – in Zusammenarbeit mit wichtigen Partnerländern. Investitionen in Zukunftstechnologien mit Fokus auf innovative kleine und mittlere Unternehmen (KMU) und Start-ups stehen dabei im Fokus der Initiative.

Welche Vorteile bietet Eureka?

Eureka-Förderaufrufe ermöglichen es innovativen Unternehmen, Forschungseinrichtungen und Hochschulen aus Deutschland unkompliziert europäische und internationale Partnerschaften einzugehen. Ein Beispiel ist der vom BMFTR initiierte multilaterale Förderaufruf für innovative Forschungs- und Entwicklungsprojekte zu kreislauffähiger Wertschöpfung. Antragstellende aus insgesamt 21 Ländern aus Europa, Asien und Ozeanien und Nord- und Südamerika haben sich daran beteiligt. Die jeweiligen Projekte starten noch im ersten Halbjahr diesen Jahres. Durch die grenzüberschreitenden Kooperationen erweiterte sich die Wirkung der Förderung für die Zielgruppen durch internationale Expertise: Start-ups sowie KMU, Forschungseinrichtungen und Hochschulen profitieren vom Zugang zu externem Wissen, Kompetenzen und neuen Märkten.

Projekte „Bottom-up“ ins Leben rufen

Ein wesentlicher Vorteil von Eureka-Projekten ist ihre Flexibilität. Neben spezifischen Eureka-Förderaufrufen, die von zwei oder mehreren Ländern ausgeschrieben werden, unterstützt das Netzwerk „bottom-up“ Kooperationen über Ländergrenzen und Kontinente hinweg. Auch kleine Konsortien können jederzeit aus eigener Initiative marktnahe Projektideen einreichen – ganz ohne passgenauen Förderaufruf. Mit Eurostars bietet Eureka zudem ein technologieoffenes Förderprogramm, das speziell auf die Bedürfnisse von innovativen KMU zugeschnitten ist.

Partnern aus Wirtschaft und Wissenschaft stehen somit mehrere flexible Wege offen, um ihre Stärken zu kombinieren, voneinander zu lernen und den Transfer von der Forschung zur konkreten Anwendung gemeinsam voranzutreiben. So entstehen durch die grenzüberschreitende Zusammenarbeit Synergien, die einen wertvollen Beitrag zu den Zielen der HTAD leisten.

Das Eureka-Büro Deutschland des BMFTR berät zu Fragen der Initiierung, Finanzierung und Durchführung von Projekten: eureka.dlr.de.

Weiterführende Informationen:

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