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HAW-OpenSpace veröffentlicht – Förderrichtlinie stärkt Hightech Forschungsinfrastruktur an Hochschulen für Angewandte Wissenschaften
2 Min Lesezeit 24. Juni 2026
Mit der neuen Förderrichtlinie „HAW-OpenSpace“ soll die anwendungsorientierte Forschung an Hochschulen für Angewandte Wissenschaften (HAW) gezielt gestärkt werden: Durch Investitionen in die Forschungsinfrastruktur an HAW mit Fokus auf die im Rahmen der Hightech Agenda Deutschland (HTAD) identifizierten Schlüsseltechnologien und strategischen Forschungsfelder soll ein weiterer Beitrag für die Zukunftsfähigkeit Deutschlands geleistet werden. Hierfür hat der Bund zusätzliche Mittel in Höhe von 61 Millionen Euro aus dem Sondervermögen Infrastruktur und Klimaneutralität (SVIK) zur Verfügung gestellt. Der Fokus liegt auf der Entwicklung zukunftsfähiger Lösungsansätze, die den verantwortungsvollen Einsatz von Schlüsseltechnologien fördern, Impulse für eine wirtschaftliche Verwertung setzen und dabei ökologische und soziale Kriterien berücksichtigen. Konkretes Ziel ist die Schaffung und Umsetzung von sogenannten Innovationsräumen (OpenSpaces) an HAW für inter- und transdisziplinäre Forschung zu zukunftsweisenden Technologien. OpenSpaces sind somit die aufzubauenden Forschungsinfrastrukturen an HAW, welche neue Denkweisen, Forschungsansätze und Lösungen hervorbringen sollen. Durch diese Stärkung des Forschungspotenzials trägt die Fördermaßnahme maßgeblich zum Kernziel der HTAD - der Erhöhung der Innovations- und Wirtschaftskraft in Deutschland - bei.
OpenSpace: Raum für innovative Forschung und neue Lösungsansätze
Mit der Maßnahme sollen vorrangig anwendungsorientierte Forschungsvorhaben gefördert werden, die neue Maßstäbe in der Entwicklung und Umsetzung von Schlüsseltechnologien schaffen. Gefördert werden die Aufbauphase zur Investition in die Ausstattung des Innovationsraums, die FuE-Phase zur Umsetzung von Forschungsarbeiten und die Skalierungsphase für Transfer und Skalierung der Ergebnisse. Ziel der Förderrichtlinie ist es, nachhaltige Innovationsplattformen an HAW zu errichten, die Anlaufstellen für regionale Unternehmen, Kommunen und zivilgesellschaftliche Akteure sind und einen niederschwelligen Zugang zu Forschungsexpertise der HAW bieten.
HAW sorgt für breitenwirksame Umsetzung der HTAD
HAW zeichnen sich neben einer praxisnahen, am unternehmerischen Bedarf ausgerichteten Ausbildung durch eine anwendungs- und umsetzungsorientierte Forschung aus. Sie sind zudem wertvolle Partner für die Wirtschaft, insbesondere für kleine und mittlere Unternehmen. Indem die Hochschulen gemeinsam mit Unternehmen oder anderen Partnern wie Verbänden, Kommunen oder karitativen Einrichtungen forschen, entwickeln sie gezielte Lösungen für konkrete gesellschaftliche und wirtschaftliche Probleme. HAW treiben so neue Entwicklungen voran und überführen gute Ideen in innovative Produkte und Dienstleistungen. Aus diesen Gründen ist die HAW-Förderung eine wichtige Maßnahme, um die Ziele der HTAD breitenwirksam in den regionalen Innovationsökosystemen zu erreichen.
Die aktuelle Förderrichtlinie wird im Rahmen des Bund-Länder-Programms „Forschung an HAW“ veröffentlicht. Ziel des Forschungsprogramms: das Potenzial der Hochschulen besser zu erschließen und für den Wirtschafts- und Innovationsstandort Deutschland nutzbar zu machen.
Mit der HAW-spezifischen Förderung stößt das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) gemeinsam mit den Ländern wesentliche strukturelle Entwicklungen an, die u.a. die Beschleunigung von Wissens- und Technologietransfer als wichtigen Hebel der HTAD stärken und damit einen maßgeblichen Impuls zur Stärkung des Innovationssystems geben.
Weitere Informationen
HAW-OpenSpace im Überblick: HAW-OpenSpace - FaF Forschung an Fachhochschulen
Webseite Gemeinsame Wissenschaftskonferenz: Forschung an Hochschulen für Angewandte Wissenschaften (HAW)