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Gruppenfoto mit Dr. Alexandra-Gwyn Paetz

„Maschinenräume“ regionaler Innovationen bei der re:publica

2 Min Lesezeit 21. Mai 2026

Die re:publica ist eine der wichtigsten Konferenzen zur digitalen Gesellschaft in Europa. Sie findet jährlich in Berlin statt und bringt Expertinnen und Experten aus Medien, Politik, Technologie und Kultur zusammen, um aktuelle Themen rund um Internet, Digitalisierung und Gesellschaft zu diskutieren. In dieser Woche haben 21 Zukunftscluster, Forschungscampi und ehemalige Spitzencluster dort ihre Erfolgsgeschichten gezeigt. Sie präsentierten, wie sich wissenschaftliche Exzellenz in konkrete Lösungen übersetzen lässt – von neuen Medikamenten über energieeffiziente KI bis hin zu Wasserstofftechnologien und neuen Mobilitätskonzepten. 

Diese vom Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt (BMFTR) geförderten Innovationsökosysteme verfügen über erhebliches Potenzial, welches schon jetzt auf die Hightech Agenda (HTAD) einzahlt und durch sie weiter ausgebaut werden kann. „Mit der Hightech Agenda Deutschland bauen wir Wertschöpfung „Made in Germany“ weiter aus. Starke Innovationsökosysteme sind entscheidend, um Forschung in Hightech-Anwendungen zu skalieren und zu kommerzialisieren.“ erklärte Dr. Alexandra-Gwyn Paetz, Abteilungsleiterin für Technologische Souveränität und Innovation im BMFTR auf der re:publica Bühne. In diesen Ökosystemen geht es darum, Kompetenzen zu bündeln, gemeinsam Synergie-Effekte zu nutzen, Start-ups und KMU einzubinden, kurze Wege zwischen Wirtschaft, Wissenschaft, Entwicklung und Anwendung zu schaffen und dadurch fachlich international wettbewerbsfähige Standorte und Regionen zu entwickeln, die Innovationen in die Anwendung bringen und zukunftsfähige Arbeitsplätze schaffen.

Auf der re:publica präsentierten sich die aktuell geförderten Zukunftscluster und Forschungscampi vom 18. bis zum 20. Mai zum ersten Mal gemeinsam. Zusammen mit den ehemaligen Spitzenclustern zeigten sie sich als „Innovationsmaschinenräume“. Damit machten sie deutlich, wie staatlich geförderte Clusterpolitik konkret wirkt und wie die Netzwerke zur Entstehung neuer Wertschöpfungsketten in zentralen Technologiefeldern beitragen. Die Cluster und Campi bilden praktisch alle Schlüsseltechnologien und strategischen Forschungsfelder der Hightech Agenda Deutschland ab - u. a. Quantentechnologie, Gesundheit, Biotechnologie, Mobilität, KI und Mikroelektronik. 

Dass sich die Akteure der starken Innovationsökosysteme für die Sichtbarkeit ihrer Standorte engagieren, ist entscheidend: Nur wenn wirtschaftliche und wissenschaftliche Exzellenz sichtbar ist, entstehen Innovationen und die Ökosysteme werden zum „Place to be“ für die besten Köpfe der Branche. Das BMFTR unterstützt hier mit einer langfristigen Förderung: Sie beläuft sich bei den Zukunftsclustern auf bis zu neun Jahre, bei den Forschungscampi auf bis zu 15 Jahre. So können Wissenschaft, Wirtschaft, Politik und Verwaltung Strukturen schaffen, die langfristig neue Wertschöpfungspotenziale heben.

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