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Mann in Werkstatt arbeitet an Batterie

Umsetzung der Hightech Agenda Deutschland schreitet voran: Intensiver Austausch mit den Ländern zu Mikroelektronik und Batterieforschung

3 Min Lesezeit 05. März 2026

Der Austausch zur Entwicklung von Roadmaps in den sechs priorisierten Schlüsseltechnologien der Hightech Agenda Deutschland (HTAD) schreitet mit großen Schritten voran. Gemeinsam mit den Fach-Communities, Ländern und weiteren Akteuren entwickelt die Bundesregierung Fahrpläne für eine Zukunft „Made in Germany“.  Am 26. und 27. Februar standen die Schlüsseltechnologien Mikroelektronik und Batterien im Fokus der Partnerdialoge mit den Ländern. Die gemeinsame Arbeit diverser Akteure an den Roadmaps zahlt maßgeblich auf die Innovationsoffensive der Bundesregierung ein. Die Wettbewerbsfähigkeit, Wertschöpfung und Souveränität unseres Landes wird durch die Planung und Weiterentwicklung von Maßnahmen sowie gezielte Investitionen in Forschung und neue Technologien gestärkt.

26.02.2026 | Mikroelektronik-Partnerdialog mit den Ländern 

Bereits am 9. Februar haben das Bundesministerium für Forschung, Technologie und Raumfahrt und das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie (BMWE) gemeinsam einen Partnerdialog Mikroelektronik durchgeführt. Der Austausch hat verdeutlicht, welche Rolle Europa für die Forschung an und die Produktion von Mikroelektronik-Technologien für die Community einnimmt. Am Nachmittag des 26.02. haben wir uns nun mit den Ländern zu deren konkreten Beiträgen für den Bereich Mikroelektronik ausgetauscht. Dabei ging es unter anderem um die verschiedenen Ökosysteme in den Ländern und Synergien zu den Flaggschiff-Maßnahmen der HTAD. Bereits am Vormittag hat sich das BMWE mit den Ländern zum nächsten „Important Project of Common European Interest (IPCEI)“ für den Bereich Mikroelektronik ausgetauscht – eine der Flaggschiff-Maßnahmen in der HTAD. 

27.02.2026 | Partnerdialog mit den Ländern zur Batterie-Roadmap

Die weltweite Nachfrage nach leistungsstarken und nachhaltigen Batterien wird bis zum Jahr 2030 um das 14-Fache gegenüber 2020 steigen. Unser Land hat kluge Köpfe, Know-how, eine etablierte Forschungslandschaft und das wirtschaftliche Potenzial, um sich in diesem rasant wachsenden Markt zu positionieren. Mit einer starken Forschung, Nachwuchsförderung sowie einem klaren Fokus auf die Skalierungs- und Produktionsforschung, gerade auch für neue Batteriezellgenerationen können neue Wachstumsimpulse für die deutsche Wirtschaft gesetzt und dadurch unsere Wettbewerbsfähigkeit langfristig gesichert werden.

In unserem Austausch mit den Ländern zur Batterie-Roadmap ging es unter anderem um die bereits vorhanden Initiativen in den einzelnen Bundesländern, um die Möglichkeiten der (Hoch-)Skalierung bestehender innovativer Ideen, beispielsweise am ZSW in Ulm und an der Forschungsfabrik Batteriezelle (FFB) in Münster, um die Chancen Deutschlands bei neuen Batterietechnologien, beispielsweise die Festkörperbatterie, um die Entbürokratisierung und schnellere Genehmigungsverfahren sowie um die besondere Bedeutung der Batterie-Industrie in vielen Bundesländern, aber auch für den Bund und Europa. Es gilt, die Schlüsseltechnologie Batterie weiter zu stärken, auch in einem noch stärkeren Miteinander der Länder mit dem Bund sowie im engen Schulterschluss mit Europa. Dabei gibt es strukturell verbindende Herausforderungen zwischen Land und Bund, etwa die Beschleunigung von Baugenehmigungen, die Schaffung einheitlicher Kontaktstellen für Start-ups, vereinfachte Förderverfahren und den Ausbau der Ladeinfrastrukturen sowie den Einsatz von E-Bussen in Land und Kommunen.

Weitere Informationen:
  • Über die Schlüsseltechnologie Mikroelektronik können Sie sich hier informieren.

  • Informationen zum Thema Batterie als Technologie für klimaneutrale Mobilität finden Sie hier. Wenn Sie mehr über die Rolle von Batterie- und Speichertechnologien für die Bereitstellung klimaneutraler Energien wissen möchten, klicken Sie hier.

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