Die Hightech Spaces definieren regionale Public-Private-Partnership als verbindliche, strategisch ausgerichtete Zusammenarbeit regional verankerter Akteure zur gemeinsamen Entwicklung leistungsfähiger Innovationsstandorte:
- Gemeinsame Zielsetzung: Öffentliche und private Partner richten ihre Beiträge auf eine abgestimmte regionale Innovations- und Entwicklungsstrategie aus.
- Verbindliche Mitverantwortung: Öffentliche und private Partner übernehmen jeweils substanzielle finanzielle und inhaltliche Verantwortung für die Umsetzung.
- Koordinierte Umsetzung: Die Partner planen, priorisieren und steuern Leuchtturmvorhaben und begleitende Maßnahmen gemeinsam.
- Hebelwirkung: Öffentliche Mittel sind darauf ausgerichtet, zusätzliche private Investitionen in erheblichem Umfang zu mobilisieren.
- Strukturelle Weiterentwicklung: Die Partnerschaft zielt auf die nachhaltige Verbesserung von Rahmenbedingungen und Innovationsstrukturen am jeweiligen Standort.
- Langfristige Perspektive: Die Zusammenarbeit ist auf Dauer angelegt und entfaltet langfristige Wirkung im regionalen Innovationsökosystem.
Eine spezifische Rechtsform für die Ausgestaltung der Public-Private-Partnership im Rahmen der Hightech Spaces wird nicht vorgegeben. Die konkrete organisatorische und rechtliche Ausgestaltung erfolgt standortspezifisch und richtet sich nach den jeweiligen Gegebenheiten, Akteurskonstellationen und Umsetzungsbedarfen vor Ort. Entscheidend ist die verbindliche Zusammenarbeit der beteiligten Partner zur Erreichung der definierten strategischen Ziele.