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Modellprojekt der Transferinitiative F.A.S.T. in Kooperation mit der SPRIND

Transferinitiative F.A.S.T.

Die Transferinitiative F.A.S.T. (Forschung, Ausgründungen, Skalierung, Transfer) überführt vielversprechende Forschungsergebnisse in marktreife Innovationen – schnell, bürokratiearm und wirksam. Als zentraler Hebel der Hightech Agenda Deutschland adressiert F.A.S.T. eine der größten strukturellen Herausforderungen des deutschen Innovationssystems: die Lücke zwischen exzellenter Forschung und wirtschaftlicher Anwendung. 

F.A.S.T. bringt Forschungsergebnisse systematisch mit unternehmerischen Bedarfen zusammen und setzt dabei auf einen digitalen Transfermarktplatz, unterstützt durch passgenaue Mentoringangebote, IP-Kompetenz und schlanke Förderverfahren. Dabei bringt sie die konkrete Nachfrage der Wirtschaft mit dem Angebot der Wissenschaft zusammen. 

Ein wesentliches Element ist die Erprobung wettbewerblicher Finanzierungsverfahren: In diesem Modellprojekt führt die Bundesagentur für Sprunginnovationen (SPRIND) zwei Programme zu Schlüsseltechnologien der HTAD durch und setzt dabei auf einen neuen Typ der Innovationsförderung, der Geschwindigkeit, Wirkung und unternehmerisches Denken in den Mittelpunkt stellt. 

Modellprojekte Quantensensorik und Bioproduktion unter Mikrogravitation

Im Rahmen der Modellprojekte der Transferinitiative F.A.S.T. setzt SPRIND auf zwei Programme in zentralen Schlüsseltechnologien der Hightech Agenda. 

Die Quantum Sensing Initiative, mit den Funken „Quantum Sense Exploration" und „Quantum Driven Intelligence", zielt darauf ab, den Transfer von Quantensensorik und quantenbasierter Intelligenz in konkrete Anwendungen zu beschleunigen. Im Fokus stehen dabei die intelligente Verknüpfung hochpräziser Quantensensordaten mit bestehenden Datenquellen, KI-Systemen und klassischen Sensorsystemen, um einen Erkenntnisgewinn zu schaffen, als auch die Entwicklung radikal neuer Quantensensoren und Messprinzipien. Für die beiden Funken stellt SPRIND je nach Programm bis zu 300.000 beziehungsweise bis zu 600.000 Euro pro Team über eine Laufzeit von sechs beziehungsweise sieben Monaten bereit. 

Die aktuellen Funken markieren zugleich den Auftakt der langfristig angelegten Quantum Sensing Initiative der SPRIND mit weiteren Maßnahmen und Formaten – von zusätzlichen Funken und Challenges über Einzelinvestments bis hin zu weiteren Unterstützungsangeboten. 

Daneben startet mit Orbital Bioworks eine SPRIND Challenge, die Europas Einstieg in die orbitale Bioproduktion forciert. Mikrogravitation verändert Fluiddynamik, Kristallwachstum und biologische Prozesse grundlegend und ermöglicht dadurch eine qualitativ höhere Produktionsebene. Die ersten kommerziellen Schritte in diesem Markt werden bislang vor allem in den USA unternommen; ein europäisches Gegengewicht fehlt. Wer in den kommenden Jahren die ersten wirtschaftlich tragfähigen Anwendungen unter Mikrogravitation entwickelt, wird die Standards für einen gerade erst entstehenden Markt setzen. SPRIND fördert dabei je Team bis zu 1.650.000 Euro über zwei Stufen und organisiert darüber hinaus den Zugang zu Mikrogravitationsplattformen – darunter eine Parabelflugkampagne sowie eine Orbitalmission zur LEO-Station VAST Haven-1. Bewerbungen für Orbital Bioworks sind noch bis zum 3. Juli 2026 möglich. 

 

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