Stimmen zur HTAD
Die HTAD wird gemeinsam von Politik, Wirtschaft und Wissenschaft getragen. Was bringt die HTAD den einzelnen Akteuren und was können diese dazu beitragen?
Im Folgenden finden Sie einige Statements von verschiedenen Expertinnen und Experten.
Die Hightech Agenda fördert Innovationen und stärkt damit Deutschlands internationale Wettbewerbsfähigkeit. Sie profitiert von exzellenter Grundlagenforschung, die neue Technologien ermöglicht.
Prof. Katja Becker, Präsidentin Deutsche Forschungsgesellschaft (DFG)
David Ausserhofer
Mit ihrer Fokussierung auf Schlüsseltechnologien setzt die HTAD ein wichtiges Signal. Diese Technologien sind zentral für die Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen in Deutschland.
Prof. Dr. Irene Bertschek, Vorsitzende Expertenkommission Forschung und Innovation (EFI)
Die Hightech Agenda Deutschland legt die Grundlage für eine bessere Verzahnung der deutschen Innovationsstrategie mit der Europas. Dazu muss der Hebel 6 allerdings proaktiv genutzt werden und in die Gestaltung des neuen EU Rahmenprogramms für Forschung und Innovation sowie des Europäischen Wettbewerbsfonds einfließen und durch geeignete Instrumente und Maßnahmen unterfüttert werden.
Prof. Dr. Carsten Dreher, Mitglied Board des Europäischen Innovationsrates
acatech / D. Ausserhofer
Die Hightech Agenda ist die Chance, Deutschlands Innovationssystem neu zu denken und gibt dafür die Richtung vor. acatech kann aktiv die Umsetzung begleiten und unterstützen.
Prof. Dr. Claudia Eckert, Präsidentin Deutsche Akademie der Technikwissenschaften (acatech)
VDI – Fotografie Haberland
Die Hightech Agenda ist ein wichtiger Baustein für die Zukunft des Innovationsstandorts Deutschland. Entscheidend ist die agile Umsetzung, wozu auch neue Projektformate definiert werden sollten, um rasch Ideen in IP und Innovationen zu überführen.
Prof. Dr.-Ing. Lutz Eckstein, Präsident Verein Deutscher Ingenieure e.V. (VDI)
Für den Erfolg von Quantum- und Deep-Tech-Start-ups brauchen wir exzellente Forschung, schnellen Transfer und gemeinsame Hightech-Infrastrukturen.
Prof. Dr. Claudia Felser, Direktorin Max-Planck-Institut für Chemische Physik fester Stoffe
ZVEI/Alexander Grüber
Die Hightech Agenda ist wichtig, weil sie Innovationen in Schlüsseltechnologien wie KI und Elektrifizierung stärkt – und so Wettbewerbsfähigkeit und industrielle Wertschöpfung in Deutschland sichert.
Daniel Hager, Präsident Verband der Elektro- und Digitalindustrie (ZVEI e.V.)
Die Roadmaps der HTAD sind der Aufbruch in eine missionsgetriebene Innovationspolitik. Aus Ambitionen muss jetzt industrielle Realität werden. Genau hier liegt Fraunhofers Stärke: Transfer ist unser Kerngeschäft.
Prof. Dr.-Ing. Holger Hanselka, Präsident Fraunhofer-Gesellschaft e. V.
© BVMed / Tina Eichner
Der Forschungs- und Innovations-Standort Deutschland spielt für die Leitwirtschaft Medizintechnik eine große Rolle. Die Hightech Agenda bietet gute Ansatzpunkte, MedTech-Innovationen zu fördern.
Mark Jalaß, Vorstandsvorsitzender Bundesverband Medizintechnologie e.V. (BVMed)
Die Hightech Agenda zielt auf Impact in Deutschland, gemeinsam mit der Industrie. Produktionstechnologien sorgen dafür, dass aus den Schlüsseltechnologien technologische Stärke, Wertschöpfung und Arbeitsplätze entstehen.
Bertram Kawlath, Präsident Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e.V. (VDMA)
Helmholtz/Phil Dera
Mit der Hightech Agenda definiert die Bundesregierung klare Innovationsschwerpunkte – genau in den Zukunftsfeldern, in denen wir bei Helmholtz Lösungen für Gesellschaft und Wirtschaft vorantreiben.
Prof. Dr. Martin Keller, Präsident Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren e.V.
Die Hightech Agenda eröffnet die Chance, Transfer aus der Wissenschaft zum Motor einer neuen Innovationskultur zu machen – für nachhaltige Wertschöpfung und technologische Souveränität.
Axel Koch, Vorstandsvorsitzender TransferAllianz
Wir brauchen eine neue Gründerzeit, um unseren Wohlstand zu sichern. Die HTAD verbindet die Stärken von Industrie und Wissenschaft in den Schlüsseltechnologien, in denen wir das größte Potenzial haben, um Weltspitze zu werden.
Rafael Laguna de la Vera, Direktor Bundesagentur für Sprunginnovationen (SPRIND)
Die Hightech Agenda stärkt wichtige Schlüsseltechnologien wie Batterieforschung, KI und Mikroelektronik. Sie ist entscheidend, um die klimaneutrale und digitale Mobilität zu beschleunigen und die Wettbewerbsfähigkeit Deutschlands zu sichern.
Hildegard Müller, Präsidentin Verband der Automobilindustrie e.V. (VDA)
Weltklasse-Forschung muss in Weltklasse-Startups münden. Die Hightech Agenda ist der richtige Rahmen, um Wissen endlich konsequent in wirtschaftliche Stärke und Souveränität zu übersetzen.
Verena Pausder, Vorstandsvorsitzende Bundesverband Deutsche Startups e.V.
© Marlene Gawrisch | Leopoldina
Die Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina fördert das enorme Innovationspotenzial der deutschen Grundlagenforschung. Umso bedeutender ist die Hightech Agenda - als Weg in die Zukunft.
Prof. Dr. Bettina Rockenbach, Präsidentin Nationale Akademie der Wissenschaften Leopoldina
Die Hochschulen leisten in allen priorisierten Forschungsfeldern entscheidende Beiträge. Sie haben das Potenzial, als Organisationszentren der Forschung in den sechs Schlüsseltechnologien zu agieren.
Prof. Dr. Walter Rosenthal, Präsident Hochschulrektorenkonferenz
Alina Heinrich
Die Hightech Agenda ist ein wichtiger Bestandteil, um Deutschland technologisch nach vorne zu bringen. Wir hoffen aber sehr, dass aus diesem guten Papier auch gut gesteuerte Projekte und nachvollziehbare Priorisierungen erfolgen! Das Zeitalter wo Gelder mit der Gießkanne ausgegeben wurden sollte der Vergangenheit angehören.
Dr. Rasmus Rothe, Vorstandsvorsitzender KI Bundesverband
©QIAGEN
Die HTAD setzt auf Biotechnologie als wichtigen Schlüssel für Deutschlands Resilienz. Ihre Bedeutung in der Gesundheitswirtschaft ist unstrittig; auch für andere Sektoren gewinnt sie zunehmend an strategischer Relevanz.
Roland Sackers, Vorstandsvorsitzender BIO Deutschland e. V.
David Ausserhofer
Indem sie exzellente Forschung mit innovationsorientiertem Wissens- und Technologietransfer verbinden, verwirklichen die Institute der Leibniz-Gemeinschaft die ressortübergreifende Grundidee der HTAD.
Prof. Dr. Dr. Christoph M. Schmidt, Des. Präsident Leibniz-Gemeinschaft
Die Hightech Agenda Deutschland kann die Stärke der Luft- und Raumfahrtindustrie gezielt ausbauen und Deutschlands Wettbewerbsfähigkeit sichern – wenn industrielle Wertschöpfung konsequent im Fokus steht.
Dr. Michael Schöllhorn, Präsident Bundesverband der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie e. V. (BDLI)
Die Hightech Agenda stärkt Innovationen in der Diagnostik und ebnet den Weg, um medizinischen Fortschritt schneller in die Versorgung von Patientinnen und Patienten zu integrieren.
Dr. Peter Schüßler, Vorsitzender Verband der Diagnostica-Industrie e.V. (VDGH)
Die HTAD ist für den IWBIO wichtig, da sie industrielle Biotechnologie als Schlüsseltechnologie stärkt, innovationsfreundliche Rahmenbedingungen schafft und so Skalierung, Produktion und Transfer in industrielle Wertschöpfung in Deutschland beschleunigt.
Dr. Kerstin Stangier, Vorstandsvorsitzende Industrieverbund wissensbasierte Biotechnologie e.V. (IWBIO)
Die Hightech Agenda stärkt unsere Branche, wenn sie Innovationen beschleunigt, Investitionen ermöglicht und damit Wettbewerbsfähigkeit erhöht. Dafür muss der Transfer von der Forschung in die Industrie vorangetrieben werden.
Dr. Markus Steilemann, Präsident Verband der Chemischen Industrie e.V. (VCI)
Die Hightech Agenda ist der Schlüssel, um die Gesundheitsforschung und Biotechnologie in Deutschland strategisch zu stärken und internationale Wettbewerbsfähigkeit zu sichern.
Han Steutel, Präsident Verband Forschender Arzneimittelhersteller e.V. (vfa)
Wissenschaftsrat | D. Ausserhofer
Deutschlands Wissenschafts- und Innovationspolitik muss an Tempo und Wirkung gewinnen. Klare Prioritäten und bessere Rahmenbedingungen sind entscheidend – genau hier setzt die Hightech Agenda an.
Prof. Wolfgang Wick, Vorsitzender Wissenschaftsrat
Bitkom
Die Hightech Agenda ist in wesentlichen Teilen eine Digitalagenda und setzt genau die richtigen Akzente. Mit ihrem Fokus auf KI, Quantentechnologien und Mikroelektronik stärkt sie unsere digitale Souveränität.
Dr. Ralf Wintergerst, Präsident BITKOM e. V.